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MIVA Technologies
Präzisions Xenon-Raster-Fotoplotter

Blitzschnelle Fotoplots ohne Verlust an Genauigkeit

Die Technik der Fotoplotter hat sich in den letzten Jahren radikal verändert. Seit Herr Gerber seinen ersten Fotoplotter konstruierte, der seine Abstammung von einer gewöhnlichen numerisch gesteuerten Werkzeugmaschine nicht verleugnen konnte, ging die Entwicklung in Richtung Laserplotter. Diese hatten ihre Vorbilder in den aus der Druckindustrie bekannten Laserbelichtern, die mit Hilfe eines Laserstrahls, ähnlich wie der Kathodenstrahl einer Fernsehbildröhre, zeilenweise das Filmmaterial belichteten. Anders als beim Vektorplotter muß bei dieser Arbeitsweise zunächst das ganze zu plottende Bild in viele kleine Bildpunkte, sogenannte Pixel, umgerechnet werden, damit der Laserstrahl dann Punkt für Punkt den Film belichten kann. Dieser Ripvorgang benötigt sehr viel Speicherplatz und dauert je nach Komplexität des Bildinhaltes recht lange. Es ist deshalb verständlich, daß für diesen Vorgang üblicherweise schnelle und deshalb teure Riprechner eingesetzt werden, deren Arbeit vor dem eigentlichen Belichten abgeschlossen sein muß.

MIVA PlotterUm die Geschwindigkeit des Ausbelichtens weiterhin zu steigern, hat man hin und wieder den Laserstrahl in mehrere Einzelstrahlen zerlegt und kann dann nicht nur eine Zeile sondern mehrere Zeilen gleichzeitig belichten. Die Ripzeiten bleiben davon jedoch unberührt, und man muß bei der Beurteilung der Plotzeiten für eine vorgegebene Fläche diese teilweise erheblichen "Vorbereitungszeiten" mitbetrachten.

Einen ganz anderen Weg der Fotoplotterkonstruktion hat die Firma MIVA seit 1986 beschritten. Sie zerlegt zunächst das zu plottende Bild in viele kleine Einzelbilder, die dann ähnlich wie Briefmarken zu einem ganzen Bild aneinander- gefügt werden. Durch diesen Trick reduziert sich der Ripvorgang auf eine kleine Datenmenge und kann für jedes Einzelbild so schnell erfolgen, daß der eigentliche Belichtungsvorgang des vorher berechneten Bildes in derselben Zeit erfolgt, in der der Riprechner das nächste Teilbild errechnet.

In der Praxis wurde bisher zur Belichtung des Filmes eine Miniaturbildröhre verwendet, die dann durch eine Optik ein verkleinertes Bild mit sehr hoher Auflösung wiedergab. Das sprach für die Genauigkeit der MIVA Fotoplotter, schränkte ihren Einsatz wegen der geringen Lichtstärke der Bildröhre und der damit verbundenen langen Belichtungszeiten für jedes Einzelbild auf die Prototypenfertigung ein. Seit 1994 wurde die Bildröhre in den Fotoplottern der Firma MIVA durch ein LCD Display ersetzt, das dann mit Hilfe einer Xenon-Blitzröhre das einzelne Teilbild auf den Film überträgt. Dieser Vorgang dauert nur zwei Mikrosekunden und erlaubt ungewöhnlich kurze Plotzeiten.


Produktpalette
MIVA Technologies bietet Fotoplotter in sechs verschiedenen Produkt-Klassen an für Plots auf Film, Glas oder Chrom mit Auflösungen bis 128.000dpi (Strukturen von 4µ) und Plotgrößen bis 3m (!).

 
Kompakt-Klasse:
1606E / 1612E T3 / 1624E T3

Die kleinsten MIVA Fotoplotter werden wegen ihres ausgezeichneten Preisleistungsverhältnisses inbesondere von solchen Kunden verwendet, die kleine Plotflächen in hoher Qualität benötigen.Die maximale Plotgröße beträgt (22" x 16") 550mm x 410mm; es stehen Auflösungen von 3.000 dpi bis 24.000dpi zur Verfügung. Bei der größten Auflösung können Kleinststrukturgrößen von 20µm erzielt werden. Im 3.000dpi-Modus wird die Gesamtplotfläche in 2,5 Minuten belichtet.

Produktionsklasse:
2512E T3 / 2524E T3

Die Plotter der Produktionsklasse wenden sich an Hersteller von Leiterplatten und Masken, die eine Panel- oder Maskengröße bis 26" x 28" (720mm x 610mm) benötigen. Bei diesen Maschinen sind unterschiedliche Auflösungen von bis zu 24.000dpi einstellbar. Sie arbeitet rasch bei niedrigeren Auflösungen und bietet zugleich im hochauflösenden Modus die Möglichkeit, größere Masken mit einer hohen Strukturdichte zu realisieren. Die Kleinststrukturgröße beträgt 20µ.


Premium-Klasse:
2812 Premium / 2816 Premium / 2832 Premium / 2864 Premium

Die Plotter der Premium-Klasse sind großflächige hochpräzise Fotoplotter für Kunden, die große Film- oder Glasmasken mit hoher Genauigkeit über eine große Plotfläche benötigen. Die maximale Plotfläche beträgt 26" x 36" (660mm x 914mm). Diese Maschine bietet Auflösungen bis 64.000dpi. Somit ergibt sich eine Kleinststrukturgröße von 6,25µ. Die Möglichkeit der automatischen Filmzufuhr lässt den Betrieb rund um die Uhr zu.


Sprinter-Klasse
2816 Sprinter / 2832 Sprinter / 2864 Sprinter

Die Plotter der Sprinter-Klasse sind großflächige hochpräzise Fotoplotter für Kunden, die große Film- oder Glasmasken mit hoher Genauigkeit und über eine große Plotfläche bei hohem Durchsatz benötigen. Die maximale Plotfläche beträgt 26" x 36" (660mm x 910mm). Diese Maschine bietet Auflösungen bis 64.000dpi. Somit ergibt sich eine Kleinststrukturgröße von 6,25µ. Ein schnelles Projektionssystem mit DMD-Technologie erhöht die Plotgeschwindigkeit und die Möglichkeit der automatischen Filmzufuhr lässt den Betrieb rund um die Uhr zu.


Chrom-Klasse
2832 Chrome / 2864 Chrome / 28128 Chrome

Chrom-Klasse-Plotter sind großflächige hochpräzise Fotoplotter, die eine schaltbare Hochleistungslichtquelle besitzen, um die Belichtung von Chrom- und Glasmasken sowie orthochromatischen Filmen zu ermöglichen. Die maximale Plotfläche beträgt 26" x 36" (660mm x 914mm). Diese Maschine bietet Auflösungen bis 128.000dpi. Somit ergibt sich eine Kleinststrukturgröße von 4µ. Ein schnelles Projektionssystem mit DMD-Technologie erhöht die Plotgeschwindigkeit und die Möglichkeit der automatischen Filmzufuhr lässt den Betrieb rund um die Uhr zu.


Custom-Klasse / Direktbelichter
MIVA FotoplotterFür individuelle Anforderungen bietet Miva Technologies individuelle Lösungen. Wir unterstützen Sie gern in der Planung Ihres maßgeschneiderten Gerätes.

 


   

   

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